Wettrup, 01.09.2020, von Maximilian Christ

Scheunenbrand in Wettrup: 1.000 Strohballen in Flammen

Zwei Tagen brannte im niedersächsischen Wettrup ein Bauernhof. Lichterloh standen Strohballen in Flammen und sowohl die örtlichen Feuerwehren als auch mehrere THW-Ortsverbände befanden sich in einem mehrtägigen Großeinsatz. Bereits zum zweiten Mal müssen THW und Feuerwehr auf diesem Bauernhof einen Brand löschen, denn schon 2018 brachen hier Flammen aus.

Fotos: THW/Maximilian Christ

Eine Scheune in Wettrup und mit ihr rund 1.000 Strohballen standen am Sonntagabend in Flammen. Seit dem laufen die Nachlöscharbeiten. Da der großflächige Brandherd in den Strohballen liegt, ist er nur schwer zugänglich. Daher zerkleinerten THW-Helferinnen und -Helfer die Strohballen mit dem Kettenbagger, um der Feuerwehr das Ablöschen zu ermöglichen. Anschließend transportierten die Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr die entflammbaren Strohballen mit Radladern aus der Scheune. So verhinderten sie die erneute Entzündung und die weitere Ausbreitung des Feuers in eine zweite Halle.

Wo „Wasser Marsch!“ zum Matschmarsch führt 

Aufgrund der riesigen Mengen an Löschwasser schufen die Einsatzkräfte Gräben, um die Wassermassen in einen Bach abzuleiten. Da auch dieser die Wassermengen nicht gänzlich auffangen konnte, transformierten sich innerhalb kurzer Zeit die Wege an der Einsatzstelle in Matschpfade. Um den Einsatzkräften und Geräten die Weiterarbeit zu ermöglichen, füllten die Helferinnen und Helfer die Wege mit Schotter auf.

Es werde Licht

Als die Sonne am Abend unterging, benötigten die Löscharbeiten der brennenden Lagerhalle zusätzliche Ausleuchtung, woraufhin der Ortsverband Lingen Abhilfe schaffte. Mit mehreren Stromerzeugern und Beleuchtungskörpern sorgten die THW-Kräfte für Arbeitslicht. Außerdem versorgten THW-Ortsverbände aus dem Emsland die Einsatzfahrzeuge und Geräte über ihre mobilen Tankanlagen mit Kraftstoff.

Die THW-Ortsverbände Lingen, Rheine, Papenburg und Quakenbrück waren über 50 Stunden im Dauereinsatz. Bei jeweils 12-stündigen Schichten arbeiteten sie eng mit den örtlichen Feuerwehren zusammen.


  • Fotos: THW/Maximilian Christ

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